Wer braucht da noch Pop? 😉
Ein ganz wichtiges Genre für „Take Two“ ist – wie unser Name „Rock & Metal DJs“ schon verrät – natürlich die gute alte Rockmusik! Mit diesem Genre schlagen wir die meisten Brücken zu den Menschen, die eigentlich nicht so auf die ganz harte Gangart stehen. Mit Rock kann man nahezu jede Veranstaltung wunderbar bespielen, sodass am Ende des Tages alle gut gelaunt und zufrieden sind. Rock verbindet Generationen – Rock „rockt“ halt.
Doch Rock ist nicht gleich Rock. Von den radiotauglichen Klassikern über den eingängigen Pop-Rock bis hin zu den fetten Riffs des Hard Rock oder der Rebellion des Grunge decken wir das komplette Spektrum ab. Hier ist ein Überblick über die Spielarten, die wir für Euch im Gepäck haben:

Starten wir mal mit Classic Rock: ….eigentlich so ein „Überbegriff“ – man kann Classic Rock gar nicht so wirklich auf einen bestimmten Musikstil beschränken, sondern eigentlich ordnet man diesem Begriff so ziemlich alles unter, was „radiotauglich“ also „mainstream“ war/ist und zwischen ca. 1965 und 1990 herausgebracht wurde……………in der heutigen Zeit umfasst der Classic Rock sogar noch die Subgenres Hardrock und Grunge…..mal gespannt, was so in 20 Jahren noch alles dazu gehört….Typische Bands, die in dieses Genre gehören sind z.B.: Rolling Stones, The Who, Deep Purple, Queen, Pink Floyd, Led Zeppelin, AC/DC, aber auch die Beatles werden genau genommen hier eingeordnet (wobei – für uns schon eher zum nächsten Subgenre)! Muss man Classic Rock erklären….??? E-Gitarren, Bass, Drums, Keyboards oder aber die gute alte „Schweineorgel“ a la Deep Purple! Ehrlicher Sound, der auch auf der grossen Bühne keine billigen Studiotricks braucht!!!
Hier fusionieren kommerzielle Popmusik und Rock zu einer quasi schon „Discofoxtauglichen“ Variante des Rock. Eingängige Melodien und Texte – für die breite Masse (also „populär“) geschrieben, entstand diese Variante in den 1950ern. Die Beatles, Elton John, U2, Fleetwood Mac, The Police, oder die Dire Straits, etc. findet man als „ältere Verteter“ des Genres – Bands wie Duran Duran, Bryan Adams, etc. bis hin zu Coldplay, Maroon 5 und viele mehr decken die „modernere Variante“ des Subgenres ab! Absolut Partytauglich!
Für das nächste Subgenre reichen genau genommen schon 3 Musiker auf der Bühne – mehr braucht es als Basis für nen guten Blues prinzipiell nicht (natürlich wäre es gut, wenn die Jungs auch spielen können, aber das ist natürlich ein anderes Thema)…. packt man jetzt noch ein bisschen was on Top, an Rockelementen, ein bisschen mehr aggressive Energie….zack…Bluesrock: geile Nummer………….nicht ganz so chillig wie Blues – mehr schwere Gitarrenriffs – einfach eine gute Kombi! Wir könnten jetzt noch über englischen Bluesrock oder amerikanischen Bluesrock philosophieren, aber generell findet Ihr in diesem Subgenre Interpreten wie z.B.: Joe Bonamassa, Gary Moore, Eric Clapton, Stevie Ray Vaughan, Kenny Wayne Sheperd, Walter Trout, ZZ Top, Beth Hart, Popa Chubby, Chris Buck, und viele viele mehr………… etwas schwerere Kost manchmal, aber auch hier sind durchaus Songs dabei, die gerne bei Partys gespielt werden und „mainstreamtauglich“ sind!
Wir packen noch ein Schippchen drauf und schmeissen Bluesrock, klassischen Rock`n Roll und sogar noch die gute alte Beatmusik der 60er Jahre und ein Schlückchen Psychedelic Rock in den Mixer und bekommen hier einen Cocktail, der es in sich hat und ohne Ende Spaß macht! Meist einfach gestrickt (bei AC/DC könnten wir sogar ein bisschen Schlagzeug spielen) – einfaches Schema der Songs und fette eeeeeewig lange Gitarrensoli gepaart mit Texten über „Sex, Drugs `n Rock `n Roll, Liebe (oder was man dafür hielt/hält), usw…. . Die Sänger und Sängerinnen brauchten schon heftige Stimmen, denn von rauem kräftigen Gesang bis in die höchsten Höhen war hier echt alles dabei…grosses Kino – Respekt! Ihr findet in diesem Genre Bands wie z.B.: Guns `n Roses (wobei Axl Rose stimmlich die besten Zeiten mittlerweile echt hinter sich hat – sorry to say…), AC/DC, Scorpions, Van Halen, Mötley Crüe, Def Leppard (die können auch schön kuschelig), Whitesnake, Quiet Riot, Kiss, usw. aber auch modernere Verteter wie z.B. Alter Bridge, oder Wolfmother, etc….
Alles in Allem: Feines Genre mit ohne Ende Möglichkeiten!!!
Jaaaa….auch wir können sowas! Ok – wir haben das Rad jetzt hier in Deutschland nicht noch einmal neu erfunden, sondern orientieren uns ganz stark am klassischen Rock bis hin zum Blues, aber hey – dafür dann jetzt mal mit Texten, die dann auch mal die „Schlagerfans“ verstehen, und die die Dinge mal einfach „ganz offen“ ansprechen (…ich denk da nur mal an den guten alten Udo Lindenberg - so als Beispiel….). Selbst die „Neue Deutsche Welle“ fällt genau genommen unter dieses Subgenre – aber darüber kann man jetzt auch streiten (nein – da war nicht alles schön!). Ganz wichtige Vertreter des Deutschrock sind natürlich Bands wie z.B.: Die Ärzte, Die Toten Hosen, Broilers, Böhse Onkelz, Freiwild, BAP, Kärbholz, Unantastbar, Donots, Betontod, usw., aber auch Westernhagen reiht sich hier in dieser Liste ein!
Au weia….wie bekommt man jetzt die Kurve vom Deutschrock zum Grunge, aber es nützt ja nix , denn die 1990er sind einfach eine Epoche, die verdammt geile Musik hervorgebracht hat….und Grunge gehörte nun mal dazu – wenns auch nicht immer so super „lebensfroh“ war (war halt ne andere Zeit, als die Flower Power Ära). Die Bands wollten sich offenbar nicht nur „soundtechnisch“ sondern auch „optisch“ von den Hair – und Glammetalbands abgrenzen (wir finden die karierten Hemden über Shirts mit zerrissener Jeans und Boots immer noch geil)….auch die Texte wurden teils sozialkritischer, depressiver oder brutaler – teilweise jedoch auch sehr emotional – es war ein up and down…… eine wilde Mischung aus Punkrock, Hardrock und Metalelementen….zu dieser Zeit gab es auch noch geile Rockdiscotheken, wo für dieses Genre Bands wie z.B.: Nirvana, Pearl Jam, Soundgarden, Alice in Chains, Stone Temple Pilots, und viele mehr aufgelegt wurden und zu heftigen Tanzeinlagen, meist begleitet von Nackenschmerzen am nächsten Morgen führten….
Zu guter Letzt – und dabei sind wir uns sicher, dass wir noch jede Menge vergessen haben, aber wir wollen ja nicht den Rahmen sprengen, und Ihr habt Euch eh schon so viel durchlesen müssen (aber vielleicht hattet Ihr ja auch ein bisschen Spaß dabei), möchten wir noch das Subgenre Funk Rock/Crossover ansprechen…. Hier könnte man auch wieder sagen: „Darf`s ein bisschen mehr sein?“ – „Grooved es noch nicht genug?“ – Kein Problem : Wir packen ein bisschen Funk, ein bisschen Hip Hop zusammen und machen es ein klitzekleines Bisschen aggressiver, und somit auch rhythmischer indem wir noch Rock - und Metalelemente hinzufügen……..Natürlich war der Funk Rock, der in den 70ern in den Kinderschuhen war, nicht so heftig, wie die Crossover Songs/Bands der 80er/90er…jedoch Mother`s Finest (als Mutterschiff des Funk Rocks) haben in den 70ern schon gegrooved, was das Zeug hielt („Baby Love“ – sicher einer der bekanntesten Titel der Band, ist von keiner richtig guten Party wegzudenken….) – Bands wie z.B. die Red Hot Chili Peppers (bis heute aktiv und geniale Musiker), Extreme, H-Blockx, Janes Addiction, Faith No More oder aber Rage Against the Machine (um nur ein paar zu nennen), gehen noch etwas mehr ab – jetzt mal ehrlich: „Wer bitte hat noch nie zu „Killing in the name of“, oder „Epic“ oder aber „Risin`high“, um nur einmal ein paar ganz bekannte Songs dieser Bands zu nennen, usw. abgerockt?“………………einfach nur geile Musik – macht Spaß!
Wenn Ihr keine Kompromisse bei Eurer Feier machen möchtet, sondern DJ's sucht, die selbst auch Rock, Metal, Punk, Gothic, Rockabilly, Mittelalter-Folk, Nordic-Folk, usw. leben und lieben, dann meldet Euch bei uns!!!
